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Landwirtschaftsnews

Artikel der Ausgabe Frühling 2019:

Was änderte sich im Landarbeitsrecht?

Was änderte sich im Landarbeitsrecht?

Durch eine Novelle des Landarbeitsgesetzes wandert ab Anfang 2020 die Gesetzgebungszuständigkeit für das Landarbeitsrecht von den Ländern zum Bund.
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Tipps für die Arbeitnehmerveranlagung 2018

Tipps für die Arbeitnehmerveranlagung 2018

Die Arbeitnehmerveranlagung für 2018 kann bereits beim Finanzamt eingereicht werden (bevorzugt über FinanzOnline).
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Was ist bei Pensionspferdehaltung für die Umsatzsteuer zu beachten?

Was ist bei Pensionspferdehaltung für die Umsatzsteuer zu beachten?

Die Umsätze aus Pensionspferdehaltung sind nicht durch das allgemeine Pauschale für Land- und Forstwirte abpauschaliert.
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Familienbonus Plus: Wie ist mit laufenden Änderungen umzugehen?

Familienbonus Plus: Wie ist mit laufenden Änderungen umzugehen?

Die aktuell geänderten Lohnsteuerrichtlinien des Finanzministeriums widmen sich nun auch dem Thema, wie mit unterjährigen Änderungen beim Familienbonus Plus umzugehen ist.
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Warnung des Finanzministeriums: ACHTUNG vor Internetbetrügern

Warnung des Finanzministeriums: ACHTUNG vor Internetbetrügern

Immer wieder melden die Medien Betrugsfälle, die mittels gefälschter E-Mails durchgeführt werden (sogenannte Phishing-Mails).
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Für Erntehelfer sind ab 2019 Pensionsversicherungsbeiträge zu entrichten

Für Erntehelfer sind ab 2019 Pensionsversicherungsbeiträge zu entrichten

Ausländische Erntehelfer werden im Rahmen von Kontingenten für eine kurzfristige Beschäftigung entsprechend dem Ausländerbeschäftigungsgesetz zur Arbeit in der Landwirtschaft zugelassen.
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Was muss bei der Kreditaufnahme beachtet werden?

Was muss bei der Kreditaufnahme beachtet werden?

Folgende Hauptgruppen von Krediten sind zu unterscheiden: Investitionskredit, Leasing, Kontokorrentkredit, Lieferantenkredit.
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Was änderte sich im Landarbeitsrecht?

Was änderte sich im Landarbeitsrecht?

Durch eine Novelle des Landarbeitsgesetzes wandert ab Anfang 2020 die Gesetzgebungszuständigkeit für das Landarbeitsrecht von den Ländern zum Bund. Bereits jetzt wurden aber einige Änderungen im Nationalrat beschlossen, die von den Landesgesetzgebern noch umzusetzen sind. Aus der Fülle von Änderungen hier eine Auswahl von einigen wesentlichen Punkten:

Die Novelle des Arbeitszeitgesetzes, die im September 2018 in Kraft getreten ist, wurde nun unter Berücksichtigung der speziellen Anforderungen der Land- und Forstwirtschaft auch im Landarbeitsgesetz umgesetzt.

So waren 12-Stunden-Tage, insbesondere in Erntezeiten, unter bestimmten Voraussetzungen auch bisher schon möglich. Mit der Novelle wurde nun geregelt, dass bei einer Gleitzeitregelung die tägliche Normalarbeitszeit bis zu zwölf Stunden unter bestimmten Voraussetzungen betragen kann, wenn die Zeitguthaben in Blöcken verbraucht werden können. Außerhalb von Arbeitsspitzen und ohne vereinbarte Gleitzeit wird eine tägliche Höchstarbeitszeit von elf Stunden und eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 52 Stunden festgelegt. Personen, die mit der maßgeblichen Leitung eines land- und forstwirtschaftlichen Betriebs betraut sind, müssen keine Arbeitszeitaufzeichnungen mehr führen. Für andere Dienstnehmer in Leitungsfunktion ist diesbezüglich der Kollektivvertrag zu beachten.

Beschäftigte haben nun einen Anspruch auf eine Lohnabrechnung. Eine Kopie der Anmeldung zur Sozialversicherung ist unverzüglich auszuhändigen.

Internatskosten für Berufsschüler sind von den Betrieben zu bezahlen. Die Betriebe erhalten dann einen finanziellen Ausgleich aus dem Insolvenz-Entgelt-Fonds.

Zudem wurden unter anderem die Bestimmungen der Sonntags- und Feiertagsruhe in das Landarbeitsgesetz übernommen und ausgeweitet, neue Bestimmungen zur Elternteilzeit normiert und auch im technischen Arbeitnehmerschutz zahlreiche Änderungen des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes nachvollzogen.

Stand: 28. März 2019

Bild: Klaus Eppele - stock.adobe.com

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